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Der Practice Chanter
ist das Lern- und Übungsinstruments des Dudelsackspielers.
Sie brauchen ihn
- zum Erlernen der ersten Griffe und aller Verzierungen (als Anfänger-Instrument) - zum Erlernen aller neuer Melodien - zum Demonstrieren von Griffen, Verzierungen, Melodien - zum täglichen Üben
Sie brauchen den Practice Chanter Ihr ganzes Piperleben lang. Tatsächlich ist es so, dass alle Piper mehr Zeit mit dem Practice Chanter verbringen als mit dem Dudelsack selbst.
Es geht nicht ohne Practice Chanter !
Er besteht aus drei Teilen : das Oberteil endet auf der einen Seite mit dem Mundstück und wird auf das Unterteil aufgesteckt. Das Unterteil hat 8 Grifflöcher,
ähnlich wie eine Flöte und ist das eigentliche Instrument. Im Unterteil steckt das Rohrblatt (Reed), das den Ton erzeugt. Das Oberteil schützt das Reed und dient als Windkapsel.
Practice Chanter klingen mit Zimmerlautstärke und überhaupt nicht wie eine Highlandpipe, sondern eher wie ein “Bläsele” oder ein Kazoo.
Horchen Sie mal rein !
Es gibt zwei verschiedene Grössen (standard und long) und zwei verschiedene Materialien (Kunststoff und African Blackwood). Ein Blackwood Long kostet etwa das
Vierfache eines Kunststoff-Standard-PCs. Präsentation-Sets mit Silberbeschlägen kosten leicht soviel wie eine einfache Pipe.. Ob ein langer PC sinnvoll ist , ist Glaubenssache. Leute mit grossen Händen oder
solche, die schon einen Standard-PC besitzen, sollten sich einen Long PC zulegen. Dass es leichter falle, von einem Long PC auf die Pipe umzusteigen, weil der
Grifflochabstand derselbe ist wie bei der Pipe, ist ein häufig gehörtes Argument. Tatsächlich ist der Standard PC im Bereich der Grifflöcher nur 8mm kürzer und kein
Mensch merkt diesen Unterschied. Der Ton ist bei beiden PCs etwa gleich - möglicherweise klingt Blackwood etwas weicher als Kunststoff.
Mein Tip : als Einsteiger sollten Sie sich einen preiswerten Kunststoff-PC in
Standardlänge ohne Schnickschnack kaufen und das dadurch gesparte Geld für die richtige Pipe verwenden
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